Skip navigation

{en roma}

en este suelo antiguo
camino y el pasado y el presente
se dirigen a mí mientras recorro
viejos libros, las manos ocupadas
gozosas todo el día cada día:
mas de noche me ocupa amor también
de otra manera y no soy estudioso
ni sabio soy dos veces más feliz
y que nadie me diga que no aprendo
cuando estudio la forma de sus senos
de mi mano siguiendo su cadera:
entiendo entonces y comparo el mármol
mis ojos tocan y mis manos miran
y mi amada me roba horas del día
y compensa su robo cada noche,
nos besamos pero también hablamos
reflexiono a su lado cuando duerme
escribo poesía entre sus brazos
cuento sílabas con los dedos sobre
su piel y ella respira mientras duerme
y su aliento me quema el corazón
y amor baja las luces, piensa, piensa
en goethe en el poeta y en las noches
de roma cuando bajaba las luces
también
————por él

* * *

clic derecho :·: descargar
eddie ray : glad i found you

listen:

One Comment

  1. para el que le llamen la atención estas cosas, la elegía de goethe:

    Froh empfind ich mich nun auf klassischem Boden begeistert,
    Vor- und Mitwelt spricht lauter und reizender mir.
    Hier befolg ich den Rat, durchblättre die Werke der Alten
    Mit geschäftiger Hand, täglich mit neuem Genuß.
    Aber die Nächte hindurch hält Amor mich anders beschäftigt;
    Werd ich auch halb nur gelehrt, bin ich doch doppelt beglückt.
    Und belehr ich mich nicht, indem ich des lieblichen Busens
    Formen spähe, die Hand leite die Hüften hinab?
    Dann versteh ich den Marmor erst recht: ich denk und vergleiche,
    Sehe mit fühlendem Aug, fühle mit sehender Hand.
    Raubt die Liebste denn gleich mir einige Stunden des Tages,
    Gibt sie Stunden der Nacht mir zur Entschädigung hin.
    Wird doch nicht immer geküßt, es wird vernünftig gesprochen,
    Überfällt sie der Schlaf, lieg ich und denke mir viel.
    Oftmals hab ich auch schon in ihren Armen gedichtet
    Und des Hexameters Maß leise mit fingernder Hand
    Ihr auf den Rücken gezählt. Sie atmet in lieblichem Schlummer,
    Und es durchglühet ihr Hauch mir bis ins Tiefste die Brust.
    Amor schüret die Lamp’ indes und gedenket der Zeiten,
    Da er den nämlichen Dienst seinen Triumvirn getan.


Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: